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Wettinger Jesuskind

"Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir;
denn ich bin gütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele." (Mt 11,29)

Das Wettinger Jesuskind ist ein Holzgemälde aus dem 15. Jahrhundert und
wird in der Kreuzgangkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Maris Stella
in Wettingen in der Schweiz verehrt.
Das wundertätige Christusbild überstand den verheerenden Klosterbrand
am 11. April 1507, am Sonntag nach Ostern (Barmherzigkeitssonntag),
auf wundersame Weise und ist seither von Glutlöchern gezeichnet.
Im Zentrum des Gnadenbildes befindet sich ein herzförmiges Glutloch,
das zugleich das "Herz Jesu" darstellt.

Eucharistisches Herz Jesu,
hab' Mitleid mit uns!


Hoher Besuch beim Wettinger Jesuskind

Abt Anselm van der Linde OCist besuchte das Wettinger Jesuskind
im Anschluss an die Eucharistiefeier zum Patrozinium des ehemaligen Zisterzienserklosters Wettingen
zu Mariä Himmelfahrt 2016.

Der 53. Abt der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau und Abtpräses der Mehrerauer Kongregation
trug als Zeichen seiner kirchlichen Würde die Pontifikalien, also Brustkreuz, Stab, Mitra und Ring.

Der Abtstab von 1680 stammt aus einer Zeit,
in der das Flügelaltärchen mit dem Wettinger Jesulein hoch verehrt war
durch die Bevölkerung in der Umgebung von Wettingen.


Video über das Wettinger Jesuskind

"Das Wettinger Jesuskind ist ein Gnadenbild,
das gut zum Jahr der Barmherzigkeit passt."

Bischof Dr. Felix Gmür, Bischof von Basel.