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O liebes Wettinger Jesuskind!
Bitte segne uns und unsere Familien.
Jesus, ich vertraue auf Dich!
Amen.


Gnadenbild Wettinger Jesuskind
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"In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht." (Mt 11,28-30)

Das Wettinger Jesuskind ist ein Holzgemälde aus dem 15. Jahrhundert und wird in der Kreuzgangkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Maris Stella in Wettingen in der Schweiz verehrt. Das wundertätige Christusbild überstand den verheerenden Klosterbrand am 11. April 1507, am Sonntag nach Ostern (Barmherzigkeitssonntag), auf wundersame Weise und ist seither von Glutlöchern gezeichnet. Im Zentrum des Gnadenbildes befindet sich ein herzförmiges Glutloch, das zugleich das "Herz Jesu" darstellt.

Eucharistisches Herz Jesu, hab' Mitleid mit uns!


Kleine Fotogalerie
Detailansicht des Gnadenbildes Wettinger Jesuskind.


Klosterbrand am 11. April 1507
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Der damalige Abt Johann Müller (Abtzeit 1486–1521) soll nach dem Bericht eines zuverlässigen Gewährsmannes Folgendes gesagt haben: "Der Tag (des Klosterbrandes) wurde in Albis (Weisser Sonntag) genannt, aber von unheilvoller Kohle gezeichnet sollte man ihn eher Tag der Asche nennen. (...) Ich habe den Phoenix des Himmels und der Erde – Christus, den Retter – auf dem Jesuskind-Bildnis unversehrt gesehen. Dieses öffentlich aufgehängte Bild möge alle Nachgeborenen an das Wunderzeichen erinnern und sie gleichzeitig zur Vorsicht mahnen."


Brandspuren
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Das Holzbild des Wettinger Jesuskindes überstand den Klosterbrand vom 11. April 1507 (Sonntag nach Ostern, Weisser Sonntag oder Barmherzigkeitssonntag) trotz höchster Gefährdung auf wundersame Weise. Durch die Flammen entstanden zahlreiche Glutlöcher, darunter sieben grössere. Ihre Anordnung ist bemerkenswert (siehe gelbe Markierung in der oberen Abbildung):
  • Im unteren Bildbereich befinden sich drei schlangenförmige Glutlöcher.
  • Im linken Bildbereich bilden drei kreisförmige Glutlöcher eine Diagonale, die auf das Zentrum des Bildes hinweist.
  • In der Mitte des Bildes befindet sich ein herzförmiges Glutloch. Es ist zugleich das "Herz" des Jesuskindes.
"Bilder, die eine Katastrophe auf wundersame Weise überlebten, galten danach als besonders verehrungswürdig."
(Kunsthistoriker Dr. Peter Hoegger über das Wettinger Jesuskind)


Cistercienser-Chronik von 1894
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Pater Dominicus Willi OCist (Abt von Marienstatt und später Bischof von Limburg) schrieb 1894 in der Cistercienser-Chronik der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau Folgendes über das Wettinger Jesuskind:
"Bevor wir den Lesegang (= der an die Kirche anstossende Teil des Kreuzganges) verlassen, will ich den Besucher oder Leser auf ein Diptychon (= zweiflügelige bemalte, mit Scharnieren verbundene Altartafel) aufmerksam machen, welches jetzt gewöhnlich an den Abtssitz angelehnt ist und an welches sich eine merkwürdige Begebenheit knüpft. Das Mittelbild stellt ein auf Holz gemaltes Jesuskind dar. Dieses Bild hatte seinen althergebrachten Standpunkt im Capitelhause. Beim grossen Brande am 11. April 1507 wurde es vom Feuer ergriffen. Ringsum brannte die Holztafel lichterloh. Da soll das Jesuskind vor den Flammen die Füsse zurückgezogen haben. Die Figur blieb ganz unverletzt; die Lage der Füsse ist eine wirklich merkwürdige und macht einen Eindruck, welcher der frommen Legende einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit verleiht. Neben dem Bilde sind tiefe Brandspuren sichtbar. Abt Peter Schmid liess das Bild nach Art eines Diptychons einrahmen und auf den Flügeln den Klosterbrand und Anderes malen. Der Convent von Wettingen hielt das Bild hoch in Ehren. Es wird als historische Merkwürdigkeit auch jetzt noch erhalten, muss aber Zeuge mancher spöttischer Bemerkung über 'mönchischen Aberglauben' sein."



Devotionalien
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Prospekt und Gebetsheft zum Herunterladen. Weitere Drucksachen und Andachtsgegenstände können kostenlos bezogen werden über den Bestelldienst.


Mit Kirchlicher Empfehlung
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Bischöfliches Empfehlungsschreiben für das Gebetsapostolat Wettinger Jesuskind vom 30. August 2019:
"Das Gebet ist ein tragender Pfeiler des christlichen Glaubens. Die Hinwendung zu Jesus Christus im Gebet verändert unsere Perspektive auf so viele Dinge und stärkt uns für die täglichen Herausforderungen. Die Meditation des Gnadenbildes des Wettinger Jesuskindes lädt dazu ein, das Jesusgebet über die visuelle Wahrnehmung zu vertiefen."
+ Felix Gmür, Bischof von Basel


Hoher Besuch beim Wettinger Jesuskind
Begegnungen mit dem Wettinger Jesuskind.


Gebet beim Wettinger Jesuskind
Pater Abt em. Kassian Lauterer OCist erzählt über das Wettinger Jesuskind. Der Konvent singt anschliessend das Salve Regina. Video aufgenommen am Patrozinium des Klosters Wettingen zu Mariä Himmelfahrt mit Abt Anselm van der Linde OCist und dem Konvent der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau, am 13. August 2017, an einem Fatimatag im Fatima-Jubiläumsjahr.


Gebet zum Jesuskind
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O heiliges Jesuskind, das Du all jenen Deine Gnade schenkst, die Dich anrufen. Wende Deine Augen uns zu, die wir hier vor Deinem heiligen Bilde niedergefallen sind, und erhöre unser Gebet!
Wir empfehlen Dir die vielen Armen und Bedürftigen, die auf die Güte Deines heiligen Herzens vertrauen. Strecke Deine allmächtige Hand über sie aus und komme ihnen in ihren Nöten zu Hilfe. Strecke sie aus über die Kranken, um sie zu heilen und ihre Leiden zu heiligen; über die Betrübten, um sie zu trösten; über die Sünder; über alle, die im Elend sind und vertrauensvoll Deine liebevolle Hilfe anrufen.
Strecke sie auch über uns aus und segne uns. Schenke den Schatz Deines Erbarmens der ganzen Welt, o kleiner König, und bewahre uns jetzt und immerdar in der Gnade Deiner Liebe. Amen.

(P. Cyrillus a Matre Dei OCD)


Literatur und Medien
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  • Mariana Bucko: Das Wettinger Jesuskind. St.Josephsblatt. Katholische Zeitschrift für Glaube und Familie. 75.Jahrg. Nr. 7 April 2016. Siehe St.Josephsblatt.
  • Kapellen im Aargau. 125 ausgewählte Orte der Einkehr und des Staunens. Hs. von der Römisch-Katholischen Landeskirche des Kantons Aargau, Aarau. 2014. Siehe Aargauer Kapellen.
  • Mariana Bucko: Das Wettinger Jesuskind. Cistercienser Chronik herausgegeben von den Zisterziensern in der Mehrerau. 120. Jahrgang, 2013, Heft 3. Siehe Cistercienser Chronik.
  • Kloster Wettingen: Einsatzübung der Feuerwehren und Kulturgüterschutz Baden und Wettingen. Medienmitteilung des Departements Bildung, Kultur und Sport. Kanton Aargau. 06.09.2010. Siehe CURESYS AG.
  • Mariana Bucko: Das Wettinger Jesuskind - Der Strahlende Morgenstern im Kloster Maria Meerstern. Geleitwort von Abt Dr. Kassian Lauterer OCist. Wettingen 2007.
  • Dr. Peter Hoegger: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau Band VIII, Der Bezirk Baden III, Das ehemalige Zisterzienserkloster Wettingen. Basel 1998.
  • Die Restaurierung der Klosterkirche Wettingen. AT Verlag / Schweiz 1996.
  • 750 Jahre Kloster Wettingen, 1227–1977. Hs. von Organisationskomitee des Klosterjubiläums. Baden 1977.
  • P. Dominicus Willi OCist, Abt von Marienstatt: Baugeschichtliches über das Kloster Wettingen. Cistercienser-Chronik herausgegeben von den Cisterciensern in der Mehrerau. 6. Jahrgang, 1894, Nr. 59-70.


Lageplan des Klosters Wettingen
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Das Gnadenbild des Wettinger Jesuskindes befindet sich in der Kreuzgangkapelle des ehemaligen Zisterzienserklosters Wettingen, das am europäischen Kolumban-Kulturweg Via Columbani liegt. Die Adresse lautet:

Kloster Wettingen
Klosterstrasse 11
5430 Wettingen
Schweiz



Öffnungszeiten des Kreuzgangs
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  • 1. März bis 31. Oktober:
    Montag bis Sonntag: 10-17 Uhr
  • 1. November bis 28. Februar:
    Während der Schulzeit von Montag bis Freitag: 10-17 Uhr



Kontakt
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Kontaktadresse:

Gebetsapostolat Wettinger Jesuskind
c/o Mariana Bucko
Etzelmatt 8
5430 Wettingen
Schweiz


Kontaktformular:

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Bestelldienst
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Links
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Aktuelles
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Juli: Monat des Kostbaren Blutes Christi.
O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, - ich vertraue auf Dich.

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Katakombenheilige Marianus und Getulius.
1651 empfing das Kloster Wettingen durch Vermittlung des Leutnants der Schweizergarde in Rom die Gebeine der Katakombenheiligen Marianus und Getulius. Als 1841 alle Klöster im Kanton Aargau aufgehoben wurden, gelangten die Reliquien der Märtyrer in die Wettinger Pfarrkirche St. Sebastian, wo sie heute noch sind. Der Festtag wurde ursprünglich am 12. Juli begangen und später jeweils am zweiten Julisonntag gefeiert. Heiliger Marianus und Heiliger Getulius, bittet für uns!